Vaubans Meisterwerk im Elsass
Neuf-Brisach
Vaubans Meisterwerk


Nur wenige Kilometer von Colmar entfernt, im Herzen der elsässischen Ebene, überrascht Neuf-Brisach durch seine perfekte Geometrie. Diese 1699 von Vauban, dem Ingenieur Ludwigs XIV., erbaute Festungsstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist ein einzigartiges Beispiel für Militärarchitektur.
Hier wurde alles bis ins Detail durchdacht: ein sternförmiger Grundriss, monumentale Stadtmauern, schnurgerade Straßen. Bei einem Spaziergang durch Neuf-Brisach taucht man ein in eine ideale Stadt, die vor über 300 Jahren entworfen wurde.
Was gibt es in Neuf-Brisach zu sehen?

Die Place d'Armes und sein Brunnen
Die Stadt ist in Form eines Schachbrettmusters mit 48 Blöcken angelegt. Im exakten Zentrum der Stadt strukturiert die Place d'Armes den gesamten Grundriss. Hier finden das ganze Jahr über regelmäßig Veranstaltungen und Animationen statt.
Auch heute noch befinden sich hier die wichtigsten Militärgebäude.
Die königliche Kirche St. Ludwig
Alle Festungen Vaubans verfügten über eine katholische Kirche, und jeder Soldat war grundsätzlich verpflichtet, am Sonntagsgottesdienst teilzunehmen.
Imposant und schlicht zeugt sie vom militärischen und rationalen Charakter der Stadt. Ihr Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte im Einklang mit dem ursprünglichen Geist.
Die Wälle und der sternförmige Plan
Bei einem Rundgang durch die Befestigungsanlagen wird die Genialität des Verteidigungssystems deutlich. Von den Bastionen aus öffnet sich der Blick auf die Rheinebene und offenbart die perfekte Sternform der Stadt.
Zu Fuß oder mit dem Fahrrad – ein Spaziergang entlang der Stadtmauern ist ein Muss bei Ihrem Besuch!
Die Tore und Verteidigungsanlagen
Als einziges Beispiel für das dritte Verteidigungssystem von Vauban, das mit dem Ziel konzipiert wurde, das Vorrücken des Feindes so lange wie möglich zu verzögern, basiert das Verteidigungsprinzip von Neuf-Brisach auf einer Hauptsicherheitsmauer mit acht Bastionstürmen und Kurtinen. Die zweite, sogenannte Kampfumfriedung umfasst Verteidigungsanlagen wie Gegenwachen, Zangen und Halbmonde.
Die Stadt hat vier Tore mit den Namen Belfort, Straßburg, Basel und Colmar. Sie weisen die Richtungen dieser großen Städte an. Alle wurden von Jules Hardouin Mansart entworfen.


Museen
Le MAUSA Vauban ist ein Museum vonUrbane Kunst und Straßenkunst Es umfasst fast 1200 m² und befindet sich in ehemaligen Kasematten (Gewölbetunneln). International renommierte Streetart-Künstler haben die Wände abwechselnd mit modernen Werken gestaltet.
Le Vauban-MuseumDas Museum befindet sich im Belforttor und präsentiert die Geschichte und Architektur der Stadt Neuf-Brisach. Reliefkarte mit Tonverstärkung erklärt Ihnen das Verteidigungssystem.
Wie kann man Neuf-Brisach besuchen?
Ihnen stehen verschiedene Touroptionen zur Verfügung!
- Freie Besichtigung Bei der Entdeckungstour ist unser detaillierter Stadtplan kostenlos erhältlich.Tourismusbüro
- De spielerische Artmit unserer Flucht Spiel umgeben von Natur und unserem Schatzsuche für Groß und Klein
- Bevorzugen Sie eine umfassende Erkundung und stellen Sie gerne Fragen? Folgen Sie uns! unsere Reiseleiter während der geführten Touren !

Besuchen Sie Neuf-Brisach mit einem Stadtführer
Begeben Sie sich auf eine Stadtführung mit einem historisch gekleideten Fremdenführer. Vauban, seine Frau und noch andere Persönlichkeiten erzählen Ihnen die Geschichte der Stadt Neuf-Brisach und ihrer Befestigungsanlagen.
Beenden Sie die Stadtbesichtigung, indem Sie ein Bollwerk der Stadt besuchen, das für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, zu dem Ihr Stadtführer aber den Schlüssel hat!

Ein UNESCO-Weltkulturerbe
Neuf-Brisach ist einer der 12 wichtige Standorte des Vauban-Befestigungsnetzes von der UNESCO gelistet.
Diese Rangliste würdigt:
- Die außergewöhnliche Qualität des Defensivsystems
- Der bemerkenswerte Erhaltungszustand der Stadtmauern
- Der universelle Wert des von Vauban erdachten Modells
Im Elsass ist Neuf-Brisach die spektakulärste und in ihrer Gesamtheit am besten erkennbare Vauban-Stätte.

Kulturerbe
Fotos © Tristan Vuano – Agence Mars Rouge – Julien Kauffmann – B. Salmanski/ADT – LB Photographie


